Was kann man denn mit Hangouts so machen …..?

Nicht erst beim gpluscamp in Essen Mitte April ist mir klar geworden, daß ich G+ bisher eher wenig nutze. Immerhin – ich bin dort registriert, engagiere mich in ein paar Communities (das sehen aber nur die jeweiligen Community-Mitglieder) und nutze mittlerweile auch immer mal wieder Hangouts.

Letztes Jahr im April – kurz nach dem Twittwoch Köln – habe ich mir sogar eine Webcam gekauft. Die Webcam verbrachte dann allerdings ein paar Monate unbeachtet in einem Karton….. Schließlich benötigt man zum Anschauen von Hangouts (also den öffentlichen Hangouts on Air) ja keine Webcam!

Was habe ich in den letzten Wochen und Monaten denn so gefunden und (zumindest gelegentlich) gesehen?
– das Digitale Quartett
– das Blogger Camp
– den Pearson-Hangout zum Thema Hangouts
– den Wiwo Lunchtalk

Wahrlich keine vollständige Liste der deutschsprachigen Angebote – aber sicherlich ein guter Ausschnitt.

Ja, und dann kam das Thema Hangout irgendwie näher, denn mittlerweile kommt meine Webcam regelmäßig zum Einsatz!
Meinen alleresten Hangout habe ich bei und mit den webgrrls in einer geschützten kleinen Runde erlebt: wir haben gemeinsam ausprobiert, Apps heruntergeladen (so z.B. die Toolbox mit der man die „Bauchbinde“ erstellen kann) und miteinander locker geplaudert.
Ernster wurde es dann ab Anfang März – das Projekt ununitv „trat“ in mein Leben und plötzlich nahm ich regelmäßig an Hangouts teil. Die ersten Hangouts waren irgendwie „tückisch“. Einfach war da noch das „4-Augen-Gespräch“ Anfang März mit Anja C. Wagner, herausfordernder waren die ersten Hangouts mit mehreren Teilnehmern. Angefangen bei Themen wie Kamera ausrichten, Lichtverhältnisse, Headset testen, Mikrophon im Hangout (wieder) anschalten, zu Wort kommen ohne ständig anderen Menschen ins Wort zu fallen, hektische Bewegungen vor der Kamera vermeiden ……. Wer denkt da noch wirklich an Inhalte?

Mitte April war ich dann – glücklicherweise – beim gpluscamp. Dort hatte ich die Gelegenheit, an der Hangout-Session von Gerhard Schröder teilzunehmen! So bekam ich einen guten Einblick in das Thema Hangout bzw. Hangout on Air.

Im Mai 2013 war ich dann mutig genug, mich als Teilnehmerin in einen Hangout on Air zu wagen. Meiner erster „Versuch“ war ok – aber nicht unbedingt das „Highlight“ des Jahres. Mein zweiter Hangout on Air – in dem es netterweise um „Unperfektionismus“ ging – gefällt mir da schon viel besser. Natürlich gibt es immer noch viel zu verbessern und viel zu lernen. Aber ich fühle mich mit dem Thema jetzt wohl genug, um über Einsatzmöglichkeiten und Inhalte nachzudenken.

Was ich bisher so gesehen habe:
*** Gespräche mit Gästen über ein bestimmtes Thema
– mal eher kurz (so z.B. beim Wiwo Lunchtalk oder auch bei #ununitv)
– mal eher lang (so z.B. beim Blogger Camp und beim Digitalen Quartett)
*** Vorstellung von Veranstaltungen/Formaten
– so z.B. das Gespräch mit Regine Heidorn über das für Anfang November geplante Barcamp Odyssey of Failure
*** Vorstellung von nützlichen Programmen/Tools
– so z.B. das Gespräch zwischen Andrea Brücken und Anja C. Wagner zu G+
– und z.B. das Gespräch zwischen Andrea Brücken und Angelica Laurencon zu Projektmanagement
*** Thematische Gesprächsreihen mit Gästen
– wie z.B. der Crowdfunding-Talk
– und z.B. ununi Mensa TV

Aber ich glaube ja, daß da viel mehr möglich ist und wir einfach mal ein bißchen „spielen“ und „experimentieren“ müssen. Warum mir das wichtig ist? Ich glaube, daß wir – wenn wir mutig genug sind – Hangouts on Air sowohl als „Lernort“ als auch als „Selbstmarketingtool“ nutzen können. Und wenn ich Lernort sage, dann meine ich das in mehrfacher Hinsicht: um selber zu lernen, um andere Menschen und deren Themen kennenzulernen aber auch um eigenes Wissen attraktiv (und vor allem interaktiv) zu präsentieren, damit andere Menschen mit und von uns lernen und natürlich um zu lernen, wie man das „erreicht“. Ja, und wenn wir das gut machen (sowohl als Lernende als auch als „Lehrende“) dann wird das auf jeden Fall positive Auswirkungen für uns haben – z.B. im Hinblick auf den Bekanntheitsgrad!

Daher möchte ich jetzt ein paar neugierige Fragen stellen:
Nutzt Ihr/nutzen Sie bereits Hangouts bzw. Hangouts on Air?
Wenn ja: wie bzw. wofür nutzt Ihr/nutzen Sie Hangouts bzw. Hangouts on Air?
Welche „Formate“ würdet Ihr/würden Sie gerne mal ausprobieren?
Welche Themen/Inhalte würdet Ihr/würden Sie gerne mal aufgreifen?

Die ersten beiden Fragen habe ich ja in diesem Beitrag für mich schon angesprochen, die anderen Fragen werde ich in den nächsten Tagen aufgreifen. Und wer Lust hat, mit mir mal zu experimentieren, den möchte ich zu ununitv einladen. Ich habe dort ein Umfeld gefunden, in dem ich ein bißchen mit diesen Dingen experimentieren kann und ich freue mich, wenn andere Menschen dies mit mir und den anderen in der ununitv-Community machen möchten. Und da das Projekt sich natürlich auch irgendwie finanzieren muß lade ich alle Neugierigen und Interessierten auch ein, einen „Blick“ auf die Crowdfunding-Seite des Projektes zu werfen!

3 Gedanken zu „Was kann man denn mit Hangouts so machen …..?

  1. Für alle, die sich mit Gesicht,Stimme und digitalem Grundwissen reinwagen, ist es der Kommunikations-Kick. Für den dezentralen Unternehmensalltag der schnelle und menschliche Weg, wichtige Themen zu erledigen. Und weitaus ungefährlicher als die tückischen Email-Schlangen (mit blind copy), die viel Zeit und Ärger kosten.

    Aber… Geheimtipp – nur an gute Freunde weitergeben…

  2. Pingback: Die Woche in Links (22/13) |

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